Ihre Meinung ist uns wichtig!

Damit Sie schon jetzt Ihre Meinung zur Planung des Radschnellweges RS1 äußern können, haben wir für Sie ein entsprechendes Formular eingerichtet. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Befürchtungen, Ideen

Baumaßnahmen von Landesbetrieb Straßen.NRW und Regionalverband Ruhr

Mit der Änderung des Straßen- und Wegegesetzes NRW in 2016 sind Radschnellwege nun Landesstraßen gleichgestellt. Die damit verbundene Aufgabenteilung zwischen Land und Kommunen ist so geregelt:

Das Land NRW übernimmt die Baulastträgerschaft für Radschnellwege außerhalb der Ortsdurchfahren ("freien Strecke") und innerhalb der Ortsdurchfahrten bei Kommunen mit weniger als 80.000 Einwohnern. Bei Kommunen mit mehr als 80.000 Einwohnern liegen die Ortsdurchfahren analog zu Landesstraßen in der Baulast der Kommunen.

Landesbetrieb Straßen.NRW bereitet derzeit Planung, Bau und Unterhaltung mehrerer Abschnitte des Radschnellwegs Ruhr vor.

Nächste Schritte:

Brücke RS1 - Rheinische Bahn über die Helenenstraße in Essen. Foto: RVR

Für den bereits vorhandenen Radweg "Rheinische Bahn" von der Uni Duisburg-Essen, Campus Essen, bis zum Hauptbahnhof Mülheim ist zurzeit ein Upgrade geplant. Der Weg muss in Breite und Belag den Anforderungen eines Radschnellwegs angepasst werden.

Darüber hinaus wird der Regionalverband Ruhr (RVR) die Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen realisieren, deren Bau im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP) gefördert wird.
Infos zu Planung und Förderung: www.rwp.rvr.ruhr

(Stand: Anfang Januar 2017)

Verkehrsminister Michael Groschek, Mülheims Oberbürgermeister Ulrich Scholten, RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.
Foto: RVR
Abb. Verkehrsminister Michael Groschek, Mülheims Oberbürgermeister Ulrich Scholten, RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Nachdem 2016 die fünf Kilometer lange Strecke von der Stadtgrenze Essen zum Hauptbahnhof Mülheim eröffnet wurde, haben die Bauarbeiten für das 600 Meter lange Teilstück bis zur Ruhrbrücke begonnen. Der Radweg entsteht - wie bereits der erste Teilabschnitt - auf der stillgelegten Trasse der Rheinischen Bahn. Nach der Fertigstellung verbindet der Rad- und Fußweg die Hochschule Ruhr West mit der neuen Ruhrpromenade, dem Rathausmarktplatz und dem Hauptbahnhof. An der Strecke sollen Aussichtspunkte, Grünflächen und Aufenthaltsbereiche mit Bänken entstehen.

Voraussichtlich Mitte 2017 ist das Teilstück bis zur Ruhrbrücke fertiggestellt.

Rund 5,3 Millionen Euro kostet der Bau des Streckenabschnitts. 3,7 Millionen Euro kommen aus Städtebaufördermitteln des Landes und des Bundes, weitere 1,6 Millionen Euro vom Regionalverband Ruhr.

Zwischen Essen und Bochum

Zwischen der Universität Duisburg – Essen, Campus Essen, bis zur Stadtgrenze Gelsenkirchen/Bochum ist ein rund zehn Kilometer langer Abschnitt geplant. Diese Baumaßnahme von Straßen.NRW umfasst auch den Neubau einer Brücke über die Gladbecker Straße.

Im Kreis Unna

Im Kreis Unna zwischen Unna, Kamen und Bergkamen ist ein rund zwanzig Kilometer Abschnitt in Vorbereitung. Straßen.NRW wird ein Planungsbüro suchen und beauftragen.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und NRW-Verkehrsminister Michael Groschek besichtigen zusammen mit RVR-Planungsbereichsleiter Martin Tönnes und Mülheims Oberbürgermeister Ulrich Scholten den RS1.
Foto: Walter Schernstein

Zukünftig Bundesmittel für Radschnellwege

Auch das Bundesumweltministerium will sich in Zukunft noch stärker für Radschnellwege wie den RS1 einsetzen. Voraussichtlich ab 2017 Jahr wird der Bund den Bau mit zunächst 25 Millionen Euro jährlich fördern. Im Rahmen der Städtebauförderung beteiligt sich der Bund bereits anteilig an dem Abschnitt des RS1 in Mülheim an der Ruhr. 

Landes- und Bundesförderung für Radschnellwege

Die NRW-Landesregierung hat Radschnellwege als neue Wegekategorie "Radschnellverbindungen des Landes" im Straßen- und Wegegesetz verankert. Mit dem Gesetz ist Nordrhein-Westfalen bundesweit Vorreiter. Es stellt Radschnellwege mit Landesstraßen gleich, was bedeutet: Sie fallen in die Baulast des Landes. Von 2016 bis 2019 sollen die Ansätze in der Finanzplanung des Landes für Planung und Unterhaltung der Radschnellwege sowie die Unterstützung der Kommunen von 1,5 auf 5 Millionen Euro steigen.

Projektträger:

Straßen.NRW


Der Landesbetrieb Straßen.NRW informiert auf seinen Internetseiten über die sieben zurzeit geplanten Radschnellwege-Projekte in NRW, darunter auch der Radschellweg Ruhr RS1.

Streckenverlauf interaktiv

Erkunden Sie den Radschnellweg Ruhr RS1 auf unserer interaktive Karte mit zahlreichen Zusatzinformationen und Download-Angeboten.