Ihre Meinung ist uns wichtig!

Damit Sie schon jetzt Ihre Meinung zur Planung des Radschnellweges RS1 äußern können, haben wir für Sie ein entsprechendes Formular eingerichtet. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Befürchtungen, Ideen

Schon jetzt Fahrvergnügen auf dem Radschnellweg Ruhr RS1

Das Herzstück des Radschnellwegs Ruhr RS1 kann schon jetzt befahren werden: Zwischen Mülheim und Essen hat der Regionalverband Ruhr (RVR) ein sechs Kilometer langes Teilstück bereits eröffnet. Auch wenn noch eine weitere Ausbaustufe auf den endgültigen RS1-Standard geplant ist -  die Radlerinnen und Radler nutzen die Strecke auf der ehemaligen Trasse der Rheinischen Bahn bereits jetzt fleißig.

Fünf gute Gründe für den RS1

Radfahren ist viel Mobilität für wenig Geld. Außerdem macht Radfahren fit. Wer täglich in die Pedale tritt, steigert die Kondition, baut Muskeln auf und verbrennt jede Menge Kalorien statt Benzin. Und da gibt es noch einiges mehr, das für den Radschnellweg Ruhr RS1 spricht:

Foto: Fotolia

Auch für die, die nicht selbst radeln würden, lohnt es sich: Ein Blick auf die Lärmkarte zeigt: Bewohner zwischen Duisburg und Hamm bekommen die volle Dröhnung. Der motorisierte Verkehr lärmt besonders. Ein dichtes Geflecht von Autobahnen, Bundesstraßen und Schienen durchzieht die Metropole Ruhr. Zeit für den RS1: Radfahrer bewegen sich fast lautlos durch Stadt und Land.

Foto: RVR

Drei Viertel aller Staustunden kommen durch überlastete Straßen zustande. Ein attraktiver Radschnellweg kann da helfen - wer Rad fährt, sitzt schließlich nicht im Auto. Jede Radfahrerin und jeder Radfahrer entlastet Staustrecken und Verkehrsknoten im Ruhrgebiet. 

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Radfahrer sind Teil des Verkehrs und werden viel zu oft von Autos und Lastwagen in Unfälle verwickelt. Auf dem Radschnellweg fahren sie sicher. Sie kommen über längere Strecken schnell und kreuzungsfrei voran. Weniger Berührungspunkte bedeuten weniger Ärger und weniger Unfälle

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Das Auto dominiert den Verkehr im Ruhrgebiet. Allein die Straßen auszubessern verschlingt Unsummen. Für neue fehlt nicht zuletzt auch der Platz. Ein perfekter Zeitpunkt, Alternativen anzubieten und mit dem Radschnellweg zum Trendsetter für eine finanzierbare und nachhaltige Verkehrsentwicklung zu werden.

Die Zuwachsraten beim Verkauf von Elektrorädern sind erstaunlich. Bereits jetzt sind drei Millionen Elektroräder in Deutschland unterwegs - und ein Ende des Booms ist nicht zu erkennen. Durch dieses neue Verkehrsmittel und das verbesserte Angebot von Mietfahrrädern, die durch die Radstationen inzwischen flächendeckend angeboten werden, können ÖPNV und Radverkehr gut kombiniert werden. Anstatt Park-and-Ride mehr Bike-and-Ride. Apps helfen dabei, die schnellste Kombi zu finden.

Grafik: RVR
Karte Anschlussstellen. Abb.: RVR
Karte Anschlussstellen

Die Karte mit den Anschlussstellen zum RS1 zwischen Essen und Mülheim steht zum Download bereit:

Download-Bereich

Projektträger:

Testfahrt

Auf dem Radschnellweg Ruhr (RS1) mal eben zwischen Mülheim an der Ruhr und Essen per Rad pendeln – seit November 2015 geht das. Mitarbeiter des Regionalverbandes Ruhr (RVR) haben eine Testfahrt gemacht und berichten in ihrem Blog tour.tipp.ruhr darüber.

RS1 auf Facebook

VeloCityRuhr ist ein Netzwerk für Fahrradmobilität im Ruhrgebiet und berichtet auf seinem Facebook-Account u. a. über den Radschnellweg Ruhr.

RS1 touristisch

Als Tourist den Radschnellweg Ruhr RS1 erkunden? Warum nicht - hat sich der im Ruhrgebiet aktive Radtouren-Anbieter simply-out-tours gedacht und bietet ab sofort geführte Touren an: