02. Februrar 2017
Stadt stellt Planungen zum RS1 am Eltingviertel vor

Oberbürgermeister Thomas Kufen und Planungsdezernent Hans-Jürgen Best haben am 2. Februar die vorläufigen Planungen der Stadt für den Streckenabschnitt des RS1 in Höhe des Eltingviertels vorgestellt. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden unterschiedliche Wegführungen und städtebauliche Ideen erarbeitet. Diese betreffen hauptsächlich den Abschnitt zwischen der Gladbecker Straße und der Schützenbahn. Der ehemalige Bahndamm soll hier in einer Höhe von sechs Metern und mindestens einer Breite von acht Metern störungs- und kreuzungsfrei weitergeführt werden. Dabei könnte am Tor zum Eltingviertel eine Platzlösung gebaut werden, die nicht nur autofrei gestaltet wird, sondern auch eine Zu- und Abfahrt auf den RS1 aus der Innenstadt kommend ermöglicht.

Eine weitere Überlegung ist eine "Highline"-Lösung auf entsprechenden Stützen. In die Planungen der insgesamt etwa 25.000 Quadratmeter großen Fläche wird außerdem die städtebauliche Entwicklung des Eltingviertels mit einbezogen. Die Fläche ermöglicht nördlich des Bahndamms auch Platz für Wohnbebauung. Möglich wären laut Planungen die Errichtung von etwa 400 Wohnungen.

Fest steht jetzt schon, dass die Brücke über die Altenessener Straße durch eine neue ersetzt wird. Darüber hinaus plant der Bauträger Straßen.NRW den Abriss und die Neugestaltung der Brücke über die Gladbecker Straße. In welchem Zeitraum die Arbeiten am RS1 in diesem Bereich abgeschlossen werden können, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden.

Die bestehende alternative "Intercity-Route" wird spätestens im Frühsommer von Grün und Gruga der Stadt Essen ausgeschildert und kann als Verbindung zum RS1 vom Univiertel bis nach Essen-Kray genutzt werden.

Quelle und vollständige Pressemitteilung auf www.essen.de

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