Ihre Meinung ist uns wichtig!

Damit Sie schon jetzt Ihre Meinung zur Planung des Radschnellweges RS1 äußern können, haben wir für Sie ein entsprechendes Formular eingerichtet. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Befürchtungen, Ideen

Radschnellweg Ruhr RS1 - mehr als eine Idee

Die Planung und der Bau eines Radschnellweges von Duisburg bis nach Hamm mit einer Länge von 101 Kilometer ist ein wichtiger Schritt zur Steigerung der Lebensqualität und zur Verbesserung der Mobilität in der Metropole Ruhr. Der Regionalverband Ruhr ist Projektträger für den RS1.

Er wird unterstützt von den Städten Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, Unna, Kamen, Bergkamen, Hamm und dem Kreis Unna. Außerdem sind an der Planung auch externe Akteure wie Landschaftsbehörden, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes Landesbetrieb Straßenbau NRW, NABU etc. beteiligt. Und natürlich die Bürger. Sie werden von Anfang an durch ein Kommunikationskonzept einbezogen.

Radschnellwege müssen sich als Premiumprodukt an klar definierten Qualitätskriterien orientieren. Dazu gehören u. a.:

  • Durchgängige Trennung zwischen Rad-und Fußgängerverkehr
  • bei baulichen Radwegen eine Mindestbreite von vier Metern
  • wenig Steigungen
  • eine Wegweisung durch NRW-Standards
  • innerorts Beleuchtung
  • geregelter Winterdienst und Reinigung.

Werden die Kriterien nicht eingehalten, so handelt es sich um keinen Radschnellweg. Abweichungen von den Qualitätsstandards, sind auf kurzen Abschnitten jedoch zulässig.

Die Realisierung des Radschnellwegs Ruhr RS1 rückt auch das städtebauliche Umfeld entlang der Route in den Fokus. Wie können Wohn- und Gewerbegebiete sowie Freiräume von der Innovationskraft des Radschnellwegs Ruhr profitieren? Dazu entwickelt der Regionalverband Ruhr (RVR) gemeinsam mit den zehn Anrainerkommunen ein umsetzungsfähiges Zukunftskonzept.

Kurz- und Langfassung sowie eine englische Zusammenfassung der Machbarkeitsstudie zum RS1 finden Sie hier:

Download-Bereich 

Der Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet kann zukünftig die Städte Essen, Bottrop und Gladbeck miteinander verbinden. Die rund 13 Kilometer lange Strecke soll eine schnellere und bessere Erreichbarkeit zwischen Nord und Süd im mittleren Ruhrgebiet per Rad schaffen, den Alltagsradverkehr im Revier weiter voranbringen und einen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssituation rund um die stark frequentierte B 224 leisten.

Foto: Fotolia

Eine Machbarkeitsstudie für den Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet wurde mit finanzieller Unterstützung des Landes vom Regionalverband Ruhr (RVR) in Auftrag gegeben. Die Studie soll erste Erkenntnisse zur technischen Realisierbarkeit verschiedener Trassenvarianten und den erreichbaren Nutzerpotenzialen geben. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Juni 2017 dem RVR-Planungsausschuss sowie in den RVR-Gremien vorgestellt. Im Anschluss soll über eine Kosten-Nutzen-Analyse die Wirtschaftlichkeit der Vorzugsvariante untersucht werden.

Der Regionalverband Ruhr begleitet mit den drei beteiligten Städten, dem Landesbetrieb Straßen NRW und weiteren Akteuren den Planungsprozess in einem Arbeitskreis.

2010

Die Projektidee "Radschnellweg Ruhr durch die Metropole Ruhr" wird beim Regionalverband Ruhr (RVR) geboren 

2011 

Beschluss der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr: Förderantrag an das Bundesverkehrsministerium

2012Förderzusage des Bundesverkehrsministeriums für eine Machbarkeitsstudie, RVR gibt Machbarkeitsstudie in Auftrag
2014 Fertigstellung und Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie
2015

Eröffnung des ersten sechs Kilometer langen Teilabschnitts des RS1 in Mülheim an der Ruhr und Essen

2016Spatenstich für nächsten Bauabschnitt des RS1 am Hauptbahnhof Mülheim an der Ruhr 
2016Mit der Änderung des Straßen- und Wegegesetzes NRW in 2016 sind Radschnellwege Landesstraßen gleichgestellt
2016Bundesverkehrswegeplan nimmt Passus auf: Bund will Radschnellwege nach Möglichkeit unterstützen

Projektträger:

Vorteile fürs Ruhrgebiet

- der RS1 verbindet zehn Zentren und vier Universitäten

- im Einzugsbereich des RS1 leben 1,65 Millionen Menschen 

- es befinden sich 430.000 Arbeitsplätze entlang des RS1

- täglich könnten mehr als 50.000 Pkw-Fahren eingespart werden

Radschnellwege in NRW

Insgesamt sieben Radschnellwege sind zurzeit geplant in Nordrhein-Westfalen. Einen Überblick gibt diese Internetseite des Landes NRW.